1. Datenerhebung und Bestandsaufnahme
Relevante Unterlagen und Informationen zusammenstellen
Am Anfang steht eine geordnete Datensammlung, damit Ihre finanzielle Ausgangslage nachvollziehbar wird. Dazu gehören Informationen zu Einkommen, wiederkehrenden Ausgaben, bestehenden Verpflichtungen, Vorsorgekonten, Versicherungen und Vermögenswerten. In dieser Phase ist es hilfreich, Unterlagen wie Lohnabrechnungen, Steuerunterlagen, Vorsorgeausweise und Verträge zusammenzustellen. Ziel ist nicht die sofortige Optimierung einzelner Positionen, sondern eine vollständige und verständliche Übersicht. Auf dieser Grundlage lassen sich anschliessend Prioritäten für Budgetplanung, Liquiditätsplanung und Vorsorgeplanung systematisch festhalten.
Für diese Phase sollten aktuelle Unterlagen zu Einkommen, Ausgaben, bestehenden Verträgen und Vorsorgekonten bereitgestellt werden. Notieren Sie ausserdem besondere Ereignisse, die Ihre Finanzen künftig beeinflussen können.
Sie verfügen über eine geordnete Datengrundlage und eine erste Übersicht über Einnahmen, Ausgaben, Vermögen und Verpflichtungen.
2. Analyse der Ausgangslage
Budget, Vorsorge, Vermögen und Steuern im Zusammenhang betrachten
Auf Basis der gesammelten Daten werden zentrale Bereiche Ihrer Finanzplanung analysiert. Dazu zählen die Stabilität Ihres Budgets, die Entwicklung der Liquidität, die Absicherung existenzieller Risiken, der Stand der Vorsorge in den drei Säulen sowie die Struktur Ihres Vermögens. Ziel ist es, Abhängigkeiten sichtbar zu machen, etwa zwischen Hypothek, Sparzielen und Ruhestandsplanung. In dieser Phase werden auch steuerliche Aspekte und Fragen der Nachlassplanung einbezogen, soweit sie für Ihre Situation erkennbar relevant sind. Die Analyse schafft ein strukturiertes Bild, ohne bereits konkrete Produkte zu bevorzugen.
Voraussetzung ist eine möglichst vollständige Datengrundlage und die Bereitschaft, Annahmen zu Einkommen, Ausgaben und künftigen Lebensereignissen offen zu besprechen.
Sie erhalten eine verständliche Auswertung der aktuellen Situation mit Hinweisen auf Stärken, Lücken und mögliche Handlungsfelder.
3. Szenarien und Prioritäten
Mögliche Entwicklungen und Alternativen durchspielen
Im nächsten Schritt werden Szenarien entwickelt, die zeigen, wie sich Ihre finanzielle Situation unter unterschiedlichen Annahmen entwickeln könnte. Dies kann Varianten der Ruhestandsplanung, unterschiedliche Sparquoten, Investitionsentscheide oder Veränderungen der Erwerbssituation umfassen. Die Szenarien verdeutlichen, welche Zielkombinationen realistisch erscheinen und wo Spannungen zwischen kurzfristiger Liquidität und langfristigen Vorhaben bestehen. Auf dieser Grundlage lassen sich Prioritäten klarer definieren und Risiken bewusster einordnen, ohne sich vorschnell auf eine einzelne Lösung festzulegen.
Es braucht klare Vorstellungen zu möglichen Lebenswegen, etwa zu Erwerbsbiografie, Familienplanung oder Immobilienprojekten, sowie Offenheit für unterschiedliche Entwicklungspfade.
Sie gewinnen ein Gefühl dafür, wie sich verschiedene Entscheidungen auf Budget, Vermögen, Vorsorge und steuerliche Belastung auswirken können.
4. Empfehlung und Überprüfung
Handlungsempfehlungen formulieren und periodisch überprüfen
Abschliessend werden die Erkenntnisse aus Analyse und Szenarien zu einer strukturierten Empfehlung zusammengeführt. Diese umfasst eine nachvollziehbare Einordnung Ihrer finanziellen Ziele, Hinweise zu notwendigen Reserven und Absicherungen sowie Vorschläge, in welcher Reihenfolge Massnahmen sinnvoll angegangen werden können. Der Fokus liegt auf Transparenz und Verständlichkeit, damit Sie die nächsten Schritte mit Fachpersonen wie Finanzplanern, Steuerexperten oder Anwälten gezielt besprechen können. Regelmässige Überprüfungen stellen sicher, dass Ihre Finanzplanung an neue Rahmenbedingungen angepasst bleibt.
Für diese Phase ist es hilfreich, sich Zeit für Rückfragen zu nehmen und zu entscheiden, in welchen Bereichen Sie vertiefte Beratung durch spezialisierte Fachpersonen wünschen.
Sie erhalten eine klar gegliederte Übersicht mit priorisierten Handlungsempfehlungen und einem Rahmen für regelmässige Überprüfungen.